Hörgeräte - oftmals die beste Lösung für Hörgeschädigte
‚Sprich lauter, ich kann Dich nicht verstehen!‘ – In solchen Fällen schaffen häufig Hörgeräte Abhilfe. Diese kleinen Technikwunder haben schon so einigen Menschen ihr Gehör zurückgegeben. Dabei sind die modernen Hörgeräte heute so klein, dass ein Außenstehender sie kaum noch wahrnimmt. Während man früher deutlich sichtbare Bügel um das Ohr gelegt hatte, sind Hörgeräte heutzutage schlimmstenfalls noch kleine Knöpfe im Ohr. Oft, insbesondere bei besonders starker Schwerhörigkeit, werden sie aber sogar direkt in das Ohr implantiert. Somit muss man sich nicht mehr schämen, Hörgeräte verwenden zu müssen.
Grundsätzlich gilt es, zwei Arten von Hörgeräten zu unterscheiden. Zum einen jene, die den Schall über die Luft weiterleiten, zum anderen jene, die den Schall über den Knochen weiterleiten. Letztere werden implantiert und werden hauptsächlich bei starken Beschädigungen des Gehörganges eingesetzt. Die Aufnahme und Weiterleitung der akustischen Signale kann sowohl analog als auch digital erfolgen. In jedem Fall nehmen moderne Hörgeräte den Schall über ein Mikrofon auf. Ein Verstärker verstärkt das Signal. Dies wird dann über einen Lautsprecher in das Ohr geleitet. Der Träger kann bei vielen Hörgeräten die Lautstärke manuell Regeln. Befindet er sich zum Beispiel in einer besonders lauten Umgebung, kann er das Hörgerät leiser schalten. Hat er dagegen Probleme etwas wahrzunehmen weil es zu leise ist, kann er das Hörgerät auch lauter regeln. Betrieben werden moderne Hörgeräte mit Knopfzellen.
Moderne Hörgeräte sind kleine Alleskönner. Man kann sie jeder Situation anpassen. Selbst stark schwerhörige Personen können dank ihnen wieder ausreichend hören. Der Tragekomfort ist dabei so hoch wie nie. Dank langlebigerer Knopfzellen laufen Hörgeräte heute deutlich länger als früher. Es gibt also kaum noch Gründe, die gegen das Tragen moderner Hörgeräte sprechen.
geschrieben von todis am 07.06.2009 - 14:53:41 - letzte Bearbeitung am 08.06.2009 - 15:00:45